Mittwoch, 22. November 2017

Rezension zu Tannenglühen von Petra K. Gungl

Heute stelle ich euch den Kriminalroman „Tannenglühen“ von Petra K. Gungl vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Gmeiner Verlag
 Klappentext:

Diese Weihnachten will Franziska Ferstl ihre Strafverteidigerkarriere an den Nagel hängen, doch dann wird in der Kanzlei einer der Partner erdrosselt. Weil ihr bester Freund als Hauptverdächtiger in U-Haft genommen wird, wirft Franziska nochmal ihr ganzes Können in die Waagschale und jagt den Mörder. Dabei stößt sie auf dubiose Offshore-Geschäfte, die Russen-Mafia und Liebesaffären. Viele hatten Grund, Siegfried Fürstenstein zu töten und je näher Franziska der Lösung kommt, desto gefährlicher wird es für sie...

Meine Meinung:

Dieser Krimi spielt wie schon das Cover und der Titel verrät in der Adventszeit. Franziska Ferstl eine Anwältin, die kurz vor ihrer Pensionierung steht bekommt die Nachricht, dass ein Anwalt ihrer Kanzlei ermordet wurde. Natürlich lässt ihr der Mord keine Ruhe, da ausgerechnet ihr bester Freund Max wegen Mordes verhaftet wird. Also fängt sie gemeinsam mit einem ihrer Anwälte zum Ermitteln an.
Franziska ist eine sehr resolute und starke Persönlichkeit. Sie kann fluchen wie ein Bierkutscher und scheint abgebrüht Ende nie zu sein, aber irgendwo in ihr gibt es ein sehr weiches Herz. Familie ist für sie sehr wichtig, was auch in diesem Krimi sehr gut rüberkommt und ihre Kanzlei ist ein sehr wichtiger Ort in ihrem Leben. Ich mochte Franziska, denn sie ist ehrlich und steht zu ihrer Meinung.
Ich finde ihre Art zu ermitteln und Fakten zu sammeln klasse. Sie denkt in alle Richtungen und lässt keine Möglichkeit aus.
Ich fand Frau Gungls Schreibstil sehr spannend und fesselnd. Schon nach kurzer Zeit konnte ich den Krimi nicht mehr aus der Hand legen, denn man wird reingezogen ins Geschehen und will dann natürlich selber mitermitteln. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss hoch, denn erst ganz am Ende erfährt man wer der Mörder ist. Für mich war das Ende wirklich toll, denn auf den Täter wäre ich so nicht gekommen.
Mir hat dieser Krimi richtig gut gefallen und ich hatte ganz tolle, spannende Lesestunden. Die Szenen kann man sich alle gut vorstellen und auch die Protagonisten sind super beschrieben. Ein Krimi, der mir von vorne bis hinten gut gefallen hat.

Ich möchte für diesen spannenden Vorweihnachtskrimi 5 Sterne vergeben.

Habt ihr auch Lust auf diesen tollen Krimi bekommen? Hier bei Morawa Buch könnt ihr diesen Roman innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.


Montag, 20. November 2017

Rezension zu Das Gold des Lombarden von Petra Schier

Heute stelle ich euch „Das Gold des Lombarden“ von Petra Schier vor. Es ist der Auftakt zur neuen Serie um Aleydis, der Witwe eines Geldwechslers.

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Petra Schier
Klappentext:

Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.
Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …

Meine Meinung:

Petra Schier hat einen unverwechselbaren spannenden Schreibstil. Ihre historischen Romane sind fesselnd und wenn man erst mal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. So erging es mir wieder mit diesem Roman. Ich mochte Aleydis die Hauptprotagonistin sehr. Sie ist eine sehr junge Frau, die seit kurzem mit dem wesentlich älteren Nicolai verheiratet ist. Ihre Ehe ist gut und harmonisch, was für die damalige Zeit eher eine Seltenheit war. Leider wird ihr Ehemann kurz darauf ermordet und Aleydis will alleine seine Geschäfte weiterführen und auch den Mord aufklären. Sie ist eine tatkräftige sympathische Frau, die man einfach gernhaben muss. Unterstützung bekommt sie von dem griesgrämigen Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, der ihr helfen wird den Mord aufzuklären. Am Anfang war er mir nicht so sympathisch, aber wenn man ihn ein wenig näher kennenlernt, mag man ihn irgendwie und auch Aleydis geht es ähnlich.
Der Roman ist sehr spannend geschrieben, denn man weiß bis zum Schluss nicht wer Aleydis Mann getötet hat. Frau Schier versteht es geschickt die Spannung hochzuhalten und dem Leser das Gefühl zu vermitteln mitten drinnen in der Geschichte zu sein. Man kann sich das Leben in Köln im Jahre 1423 richtig gut vorstellen, denn es wird beim Lesen richtig lebendig. Auch die Ermittlungen fand ich richtig spannend, denn es war interessant zu lesen, was Aleydis und Vinzenz im Laufe der Geschichte so alles zu Tage beförderten. Geheimnisse werden aufgedeckt und interessante Ereignisse kommen an die Oberfläche.
Ich persönlich war gefesselt von diesem tollen historischen Buch. Ich mochte die Protagonisten und hatte großen Spaß beim Mitermitteln mit Aleydis.
Für Fans historischer Romane kann ich „Das Gold des Lombarden“ nur wärmstens empfehlen. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt, denn am liebsten möchte ich jetzt schon wissen, wie es mit Aleydis weitergeht.

Von mir bekommt dieser spannende und fesselnde Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Sonntag, 19. November 2017

Buchneuzugänge vom 13. bis 19. November 2017

Diese Woche sind auch wieder Bücher bei mir eingezogen. Und zwar diese Schätze:

Quelle: Cover + Klappentext: Diana Verlag
Rosemarie bekommt eine Reise nach Sri Lanka geschenkt. Da die fast fünfzigjährige nicht an Zufälle glaubt, überwindet sie ihre Ängste vor dem Ungewissen. Dort lernt sie ihre große Liebe kennen: Kasun, einen Singhalesen, sehr viel jünger, ganz anders als sie. Doch Rosemarie lässt nur ihr Herz sprechen und heiratet Kasun ein Jahr später in seinem exotischen Land, von buddhistischen Mönchen gesegnet. Sie nimmt ihren Ehemann mit nach Deutschland, sendet viel Geld an seine Familie, doch nach sechs Monaten verschwindet er unter geheimnisvollen Umständen. Wird sie je die Gründe erfahren?


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Diesen schönen Roman habe ich mir gekauft, damit ich bei meine Sarah Morgan Sammlung immer am neuesten Stand habe.


Quelle: Cover + Klappentext: Mira Taschenbuch / Harper Collins
Eva ist eine hoffnungslose Romantikerin und sieht nur die guten Seiten des Lebens. Kein Wunder, dass sie Weihnachten in New York liebt wie kein anderes Fest im Jahr. Um ihr Konto aufzustocken, tritt die New Yorker Food-Bloggerin eine Stelle bei dem erfolgreichen Horror-Autor Lucas Bale an. Womit sie nicht gerechnet hat: Der grimmige Brite kann die Feiertage nicht ausstehen. Mit Tannenschmuck und Plätzchenduft will Eva ein kleines Weihnachtswunder an ihm wirken - mit mehr als frostigem Ergebnis. Warum nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten?

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Vom Droemer Knaur Verlag ist am Mittwoch dieses Rezensionsexemplar angekommen. Es hat sage und schreibe drei Wochen gedauert bis es bei mir eingetroffen ist. Der Poststempel war vom 26. Oktober 2017. Manchmal frage ich mich echt wie das sein kann. Da war vermutlich die Post mit der Pferdekutsche noch schneller.

Quelle: Cover + Klappentext: Verlag Droemer-Kanur
 „Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

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Dann kam auch noch dieser schöne Roman bei mir an. Am 23. November präsentiert Frau Maxian das Buch bei uns in der Nähe und wenn nichts dazwischen kommt, darf ich dabei sein. Ich freu mich drauf.
Quelle: Cover + Klappentext: Heyne Verlag
 Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

Donnerstag, 16. November 2017

Rezension zu Vier Morde und ein Weihnachtsbraten von Angelika Godau



Heute stelle ich euch den Krimi „Vier Morde und ein Weihnachtsbraten“ von Angelika Godau vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Gmeiner Verlag
Klappentext:

Kaum hat Sabrina ihrem ahnungslosen Freund gebeichtet, dass sie neben zwei Kindern und zwei Katzen auch noch eine zeitreisende Ur-Ur-Großmutter besitzt, wird diese entführt. An ihrer Stelle sitzt nun Grannys Verlobter Heinrich im gemeinsamen Schlafzimmer und bittet verzweifelt um Hilfe. Eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Frauenleiche und ein im Schlossgraben treibender Entführer machen ausgerechnet ihn zum Verdächtigen, doch Sabrina ist von seiner Unschuld überzeugt. Kann Sabrina ihre Granny retten und Heinrich aus dem Hausarrest befreien? 

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der dritte Teil der Granny Serie. Granny ist die Ururgroßmutter von Sabrina, die überraschenderweise durch die Zeit reisen kann. So besucht sie immer wieder ihre Enkelin Sabrina und erzählt ihr was so in ihrem Leben alles passiert. Granny lebt Ende des 19. Jahrhunderts. Sie ist eine ganz besondere Frau, die fast schon so emanzipiert ist, wie wir Frauen heute. Sie ist ein Unikat ihrer Zeit und man muss sie einfach gerne haben.
Sie schafft es immer wieder in Mordfälle involviert zu werden und in diesem Teil wird sie sogar entführt.
Mir hat dieser Krimi wirklich gut gefallen. Ich mag Granny und auch Sabrina. Sie sind ein ganz besonderes Team. Da Granny zum Aufklären ihrer Morde immer wieder Hilfe aus der Jetztzeit braucht, taucht sie gelegentlich bei Sabrina in ihrer Wohnung auf. Sabrina und ihr Partner Karsten unterstützen sie soweit sie können. Ich fand es toll, dass der Krimi Ende des 19. Jahrhunderts spielt und gleichzeitig in unserer Zeit. Ich finde die Zeitsprünge und Dialoge zwischen Granny und Sabrina echt toll, gespickt mit Witz und Charme.
Grannys Art zu Ermitteln und die Art ihrem Verlobten Heinrich immer wieder mal in den Rücken zu fallen ist einfach genial.
Der Schreibstil von Frau Godau ist fesselnd und flüssig, so dass ich den Krimi bald nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich mochte alle Protagonisten und habe es genossen mit ihnen mitzuermitteln. Die Autorin hat es bis zum Schluss spannend gemacht. Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung wer der Täter sein könnte. Dafür was das Ende dann umso überraschender.
Ich liebe Krimis, bei denen der Täter erst zum Schluss enttarnt wird, denn so hat man mehr Spaß am lesen und miträtseln. Auch der Spannungsbogen bleibt dann lange erhalten.
Für mich war dieses Buch wirklich was ganz besonderes, denn wer kann schon von sich behaupten, dass man eine zeitreisende Granny kennt.

Von mir gibt es für diesen Krimi 5 Sterne.

Sonntag, 12. November 2017

Buchneuzugänge vom 6. bis 12. November 2017

Auch diese Woche sind neue Bücher bei mir eingezogen, die ich euch hier vorstellen möchte:

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins
Neunundzwanzig Jahre lang waren Hazel und ihre Zwillingsschwester Lila unzertrennlich. Doch nun stehen Veränderungen ins Haus: Lila heiratet – und zieht aus dem gemeinsamen Londoner Apartment aus! Bei Hazel dagegen lässt das Glück noch auf sich warten. Bei ihrem Traummann ist sie abgeblitzt und ihre Chefin legt ihr permanent Steine in den Weg. Aber anscheinend hat das Leben noch etwas anderes für sie geplant – im Job wie in der Liebe.

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Quelle: Cover + Klappentext: Aufbau Verlag
Wie steil ist das denn? 

Vicky lebt für ihren Job, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vicky jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie die Gipfel wohl oder übel erklimmen. Wenn da nicht dieser unerträgliche Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.

Ein hochkomisches Alpenabenteuer für Romantiker

Dienstag, 7. November 2017

Rezension zu Tod an der Wien von Beate Maly

Heute stelle ich euch den historischen Krimi „Tod an der Wien“ von Beate Maly vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Emons Verlag


Klappentext:

Wien 1922: Mitten in der Ballsaison verunglückt Operettendiva Hermine Egger im Theater an der Wien tödlich. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch glaubt nicht daran, dass die von ihr bewunderte Sängerin einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen ist: Sie vermutet einen Mord. Gemeinsam mit ihrem Freund Anton Böck ermittelt sie zwischen Kaffeehäusern und Operette – und begibt sich damit in tödliche Gefahr …
  
Meine Meinung:

Nach langer Zeit habe ich endlich wieder einen spannenden Krimi gelesen. Ein Krimi bei dem ich nicht enttäuscht wurde, weil er langatmig oder langweilig war. „Tod an der Wien“ fand ich von Anfang an spannend und die Hauptprotagonisten Anton und Ernestine musste man einfach lieben. Ernestine eine pensionierte Lateinlehrerin ist von Natur aus neugierig und als ihre Lieblingsschauspielerin stirbt ist sie vor Ort und fängt gemeinsam mit Anton, einem pensionierten Apotheker, zu ermitteln an.
Ernestine hat ein detektivisches Talent. Sie schafft es, mit ihrer Neugierde und gezielten Fragen, dass ihr Menschen mehr verraten als sie eigentlich wollen. Anton ist da zurückhaltend, aber da er Ernestine sehr gerne mag, ist er mit von der Partie.
Der Krimi war von Anfang an spannend geschrieben. Die Protagonisten sind so liebenswert, dass man sie einfach gern haben muss und ihre Art zu ermitteln fand ich einfach toll.
Frau Maly schafft es von Anfang an Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss hochgehalten wird. Verdächtige gab es jede Menge in diesem Krimi, aber bis zum Schluss hat man als Leser keine Ahnung wer der Mörder ist. Ich versuchte zwar mit Ernestine den Fall zu knacken, bin aber bis zum Schluss im Dunklen getappt. Ich mag am liebsten Krimis, bei denen man bis zum Schluss mitfiebern und mitraten kann wer der Täter ist. Bei „Tod an der Wien“ war genau das der Fall. Wenn dann auch noch die Protagonisten so sympathisch sind wie Ernestine und Anton, dann kann man einem Krimi nur die volle Punktezahl geben. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und fesselnd. Ich habe schon lange keinen so tollen Krimi mehr gelesen. Vielen Dank Frau Maly, dass Sie diesen tollen historischen Krimi geschrieben haben.


Für mich bekommt dieser besonders spannende Krimi 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Habt ihr auch Lust auf diesen tollen Krimi bekommen? Hier bei Morawa Buch könnt Ihr diesen Krimi innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.

Sonntag, 5. November 2017

Buchneuzugänge vom 30. Oktober bis 05. November 2017

Diese Woche sind wieder einige sehr schöne Bücher bei mir eingetrudelt. Ich bin schon gespannt drauf und freue mich aufs Lesen.

Quelle: Cover + Klappentext: Diana Verlag
Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …


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Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag
Bertie ist ein kleiner, neugieriger Beagle-Welpe, der die Welt erkunden möchte. Wenn er nur nicht so schrecklich unter der Trennung von seiner Schwester Molly leiden würde. Trost findet er bei der netten Familie Green, die ihn bei sich aufnimmt und ihm ein wunderschönes neues Zuhause bietet. Doch Berties Glück ist bedroht: Seit dem Tod von Mrs Green vor zwei Jahren stecken die Greens in einer schweren Krise, an der die Familie zu zerbrechen droht. Bertie tut alles, um zu helfen – und er begibt sich auf die Suche nach Molly, die er einfach nicht vergessen kann. Als Weihnachten naht, kommt es zur Zerreißprobe. Wird es Bertie gelingen, ein frohes Fest zusammen mit seiner Schwester und den Greens zu feiern?


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Quelle: Cover + Klappentext: Blanvalet Verlag
Piper Dove hat einen Traum: Sie will die beste Privatdetektivin Chicagos werden. Ihr erster Job: den früheren Star-Quarterback der Chicago Stars, Cooper Graham, beschatten. Doch dem fällt natürlich auf, dass diese nervige junge Frau ihm ständig folgt – und ist davon überhaupt nicht begeistert.

Also dreht der attraktive Mann den Spieß einfach um und engagiert Piper selbst. Leider nicht als Bodyguard, wie sie gehofft hatte. Aber wie es scheint, schwebt Cooper in Lebensgefahr, und Piper wird ihn beschützen, ob ihm das nun passt oder nicht. Bald muss auch Cooper sich eingestehen, dass ihn die furchtlose Piper nicht ganz kalt lässt …



Samstag, 4. November 2017

Rezension zu Rebekkas Melodie von Tamera Alexander

Heute stelle ich euch den Roman „Rebekkas Melodie“ von Tamera Alexander vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Verlag


Klappentext:

Nashville, 1871: Die junge Musikerin Rebekka kehrt nach ihrer Ausbildung in Wien in ihre alte Heimat zurück. Doch sie weiß, dass ihr ihr früheres Zuhause in Nashville keine Zuflucht mehr bietet. Dort herrscht mittlerweile ihr Stiefvater. Und so macht Rebekka sich auf die Suche nach einer Anstellung. Ihr größter Herzenswunsch ist es, im Sinfonieorchester ihrer Heimatstadt Violine spielen zu dürfen. Aber Nathaniel Whitcomb, der Dirigent, lehnt Rebekka ab. In seinem Orchester ist kein Platz für Frauen. 
Nach und nach jedoch erkennt er, dass Rebekka nicht nur äußerst reizend ist, sondern auch eine außergewöhnliche Gabe besitzt ... 

Meine Meinung:

Was für ein wunderbarer Roman. Frau Alexander hat mit „Rebekkas Melodie“ wieder eine wunderbare Geschichte geschrieben. Es ist der dritte Teil der Belmont-Reihe, wobei man die ersten zwei Teile nicht gelesen haben muss.
Dieser Roman ist so fesselnd geschrieben, dass man ihn nach den ersten Seiten schon nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Protagonisten waren so schön gezeichnet, dass ich mich einfach in sie verlieben musste. Rebekka ist eine wunderbare junge, ehrgeizige und ehrliche Frau. Sie ist eine begnadete Musikerin und spielt traumhaft Geige. Ihr Traum ist es in einem Symphonieorchester zu spielen, nur leider wurden 1871 noch kaum Frauen in den Orchestern aufgenommen. Tate ist der Dirigent des Nashviller Symphonieorchesters und ein talentierter Komponist. Er hat sich mit viel Talent zum Dirigenten hochgearbeitet. Aber seine Vergangenheit verschweigt er lieber, um seinen Job nicht zu gefährden.
Rebekka und Tate lernen sich kennen und im Laufe des Buches auch lieben. Sie sind ein wundervolles Paar, das sich wunderbar ergänzt. Ich habe selten so ein harmonisches Paar gesehen.
Die Autorin hat einen wirklich speziellen Schreibstil. Er ist fesselnd, flüssig und spannend. Sie schafft es nach kürzester Zeit ihre Leser in den Bann zu ziehen. In Tameras Büchern spielt auch der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Die Menschen in ihren Büchern vertrauen auf Gott und haben ihn immer an ihrer Seite. Auch Rebekka und Tate sind sehr gläubig. Man kann die Anwesenheit von Gott in diesem Buch richtig spüren. Das Thema Musik spielt ja in diesem Buch auch eine sehr wichtige Rolle. Ich habe für mich festgestellt, dass man Musik ja nicht nur für sich selber sondern auch für andere Menschen und für Gott macht. Es war ein wunderbarer Roman mit vielen Höhen und Tiefen. Es gab sehr viele spannende Szenen, aber auch wahnsinnig berührende Szenen. Beim Lesen sind mir nicht nur einmal die Tränen gekommen. Ich habe von Anfang an mit Tate, Rebekka und ihren Familien mitgefiebert.
Es ist eine Geschichte über die Liebe zur Musik, die Liebe zu Gott und die Liebe zur Familie. Einfach nur bezaubernd und absolut fesselnd.


Von mir bekommt Rebekkas Melodie 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Dieser Roman ist absolut zauberhaft. Hier bei Morawa Buch könnt ihr diesen wunderbaren Roman bestellen.

Donnerstag, 2. November 2017

Rezension zu Die Liebe trägt weiß von Lauren Weisberger

Heute stelle ich euch den Roman „Die Liebe trägt weiß“ von Lauren Weisberger vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag


Klappentext:

Charlotte "Charlie" Silver ist der Liebling der Fans. Hübsch, freundlich, immer fair – eine Vorzeigespielerin im verrückten Tenniszirkus. Nur an die Spitze hat sie es bisher nicht geschafft. Als eine Verletzung Charlie zu der Entscheidung zwingt, ihre Karriere entweder aufzugeben oder sie ganz neu zu starten, schließt sie einen Pakt mit dem Teufel. Genauer gesagt: mit dem berüchtigten Tenniscoach Todd Feltner. Unter dessen Anleitung ist Schluss mit Nettigkeiten – ab jetzt ist Charlie die "Warrior Princess". Prompt stürzt sich die Klatschpresse auf die neuerdings stets in Schwarz spielende Amazone. Doch Siege und Schlagzeilen haben ihren Preis. Während der Stern der "Warrior Princess" aufgeht, weiß Charlie nicht mehr, wer sie wirklich ist. Von Wimbledon in die Karibik, von den US Open auf eine Jacht im Mittelmeer – das Leben droht ihr zu entgleiten. Ist Charlie tatsächlich bereit, ihrer Karriere alles zu opfern? Familie, Freunde und womöglich sogar ihre große Liebe?

Meine Meinung:

Viele von euch kennen vielleicht den Roman „Der Teufel trägt Prada“ von Lauren Weisberger. Dieser Roman hat mich damals richtig gefesselt und so konnte ich nicht wiederstehen und musste einfach den neuen Roman der Autorin lesen.
Dieses Mal tauchen wir in die Profitenniswelt ein und lernen Charlotte Silver eine hochbegabte Tennisspielerin kennen. Sie hat es schon weit gebracht in ihrer Karriere, bis sie sich leider am Fuß und am Arm verletzt. Fast schaut es aus als wäre Ihre Karriere damit vorbei. Aber Charlie wäre nicht Charlie, wenn sie nicht den Ehrgeiz hätte weiterzumachen. Mit neuem Trainer macht sie sich auf, die Tenniswelt zu erobern.
Mir hat dieser Roman von Lauren Weisberger wieder einmal sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen tollen, fesselnden Schreibstil. Das Buch konnte ich bald nicht mehr aus der Hand legen, denn ich habe Charlie in mein Herz geschlossen und musste unbedingt mit ihr mitfiebern. Ich bin ja eigentlich nicht so der große Tennisfan, aber in diesem Roman konnte man toll hinter die Kulissen der Tennisszene schauen. Mir war gar nicht bewusst wie hart Tennisprofis trainieren und wie sehr sie auf ihr Essen achten müssen. Es war wirklich interessant den Tennissport mal von der anderen Seite zu betrachten.
Charlie legt ja eine tolle Karriere hin, was aber auch nicht ohne Schweiß, ohne Verzichte und private Einbußen geht. Die Presse ist immer dabei und so was wie ein Privatleben gibt es kaum. Charlie hat das Glück, dass ihre Familie hinter ihr steht. Aber auch sie musste lernen wie hart Tennissport ist und das Leben, dass man dabei führt.
Mir hat der Roman richtig gut gefallen. Ich war gefesselt davon und bin richtig gut in Charlies Welt eingetaucht. Die Protagonisten konnte man alle gut kennen lernen. Die Autorin hat sie wirklich lebendig werden lassen.

Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne dafür.

Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Falls ihr auch Lust auf diesen Roman bekommen habt könnt ihr ihn hier bei Morawa Buch innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.


Dienstag, 31. Oktober 2017

Rezension zu Herr Mozart feiert Weihnachten von Eva Baronsky

Heute stelle ich euch das Buch „Herr Mozart feiert Weihnachten“ von Eva Baronsky vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Aufbau Verlag

Klappentext:

Herr Mozart und der Zauber der Weihnacht

Der Mann erinnert sich nur, als Wolfgang Amadé Mozart auf dem Sterbebett gelegen zu haben. Am nächsten Morgen ist er – 200 Jahre später, wie sich herausstellt – im modernen Wien aufgewacht. Zwar hat er begonnen, sich dort zurechtzufinden, aber er ist einsam. Heiligabend muss er sich am Stephansdom mit der Geige ein paar Cent erspielen. Als ihn ein kleines Mädchen für den Weihnachtsmann hält und mit nach Hause nimmt, wird er in ein neues verwirrendes Abenteuer verwickelt.

Eine wunderliche Begegnung mit dem charmanten Zeitreisenden Herrn Mozart.

Meine Meinung:

Mozart ist tatsächlich durch die Zeit gereist und lebt plötzlich in Wien, in unserer Zeit. Ohne Geld muss er versuchen sich durchzukämpfen. Es ist Weihnachten und mit seiner Musik verdient er nicht viel auf der Straße. Erst als er einem kleinen Mädchen auf der Straße begegnet ändert sich das.
Sie nimmt ihn tatsächlich mit nach Hause und Mozart erlebt ein Weihnachten, wie er es noch nie erlebt hat.
Mir hat diese Geschichte gut gefallen. Mozart in unserer Zeit ist ja schwer vorzustellen. Plötzlich 200 Jahre nach vorne katapultiert zu werden auch nicht so leicht zu verkraften. So viel hat sich geändert. Auch für Mozart. Er fragt sich warum um Weihnachten so ein Aufstand gemacht wird, warum überall Päckchen in den Kaufhäusern liegen, warum alle so hektisch sind. Gar nicht so leicht sich da zurechtzufinden.
Es ist interessant Weihnachten mal aus seiner Sicht zu sehen. Ich fand es toll wie Mozart mit dem kleinen Mädchen, bei ihrer Familie zu Hause hineinschneit. Die Reaktion der Familie war interessant. Jeder reagiert anders auf Wolfgang, denn keiner sieht in ihm Mozart sondern eher einen Obdachlosen von der Straße. Toll fand ich im Buch zu sehen, was Musik aus einer Familie machen kann. Hier wird aus hektischem Weihnachten noch eine friedliche Zeit.
Für mich war es eine schöne, fesselnd geschriebene Geschichte. Ich konnte mich gut in Mozart hineinfühlen und musste immer wieder über sein Staunen oder seinen Unglauben lachen.
Es ist eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, die zu lesen aber viel Spaß gemacht hat.


Von mir gibt es für Mozarts Weihnachtsfest 5 Sterne.

Wenn ihr auch Lust auf Mozarts Weihnachtsfest bekommen habt, könnt ihr das Buch hier bei Morawa Buch innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.