Montag, 17. Juli 2017

Rezension zu Vermählung von Curtis Sittenfeld

Heute stelle ich euch den Roman „Vermählung“ von Curtis Sittenfeld vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins Germany


Klappentext:

Mrs. Bennets Leben dreht sich nur um das Eine: Wie kann sie es bloß schaffen, dass ihre Töchter endlich den Richtigen finden? Zumindest für Jane, die Älteste, gibt es Hoffnung: Chip Bingley, der attraktive Arzt, der noch vor Kurzem als Bachelor in der Fernsehshow „Vermählung“ vergeblich nach der großen Liebe suchte, zieht in die Kleinstadt. Und gleich beim ersten Zusammentreffen knistert es zwischen Chip und Jane. Doch was ist mit Liz Bennet? Chips Freund, der ungehobelte Neurochirurg Fitzwilliam Darcy ist definitiv keine Option! Dennoch scheinen die beiden nicht voneinander lassen zu können …


Meine Meinung:

Dieser Roman soll eine moderne Version von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ sein. Für mich war es ein nicht wirklich gelungener Versuch. Es ist schwierig eine Handlung von vor über 200 Jahren ins hier und jetzt zu versetzen. Die Art zu leben hat sich seit damals doch gravierend geändert. Zu einer Ehe wird heute auch keiner mehr gezwungen. Für mich ist der Versuch gescheitert.
Die Charaktere fand ich zum Teil auch weltfremd unrealistisch. Wenn ich solchen Menschen in echt begegnen würde, würde ich davonlaufen. Die einzige der fünf Schwestern, die mit beiden Beinen im Leben stand, war Liz. Die anderen Schwestern lassen sich einfach von den Eltern aushalten und leben in den Tag hinein und führen ein Leben, das aus ein wenig Sport, Mittagessen im Restaurant und Schönheit besteht.
Die Charaktere die mir am besten gefallen haben waren Darcy und Liz. Die beiden haben Ecken und Kanten und in ihrem Leben ist einiges los. Besonders gefallen haben mir die Szenen in denen sie sich ständig gezankt haben. Die waren amüsant und ich musste gelegentlich darüber lachen.
Liz und Darcy haben den Roman wirklich aufgelockert. Liz Eltern fand ich weltfremd und bin so gar nicht mit ihnen warm geworden.
Was man der Autorin nicht vorwerfen kann ist ihr Schreibstil. Er ist schön flüssig zu lesen und so kommt man recht schnell durch das Buch.
Allerdings konnte mich der Roman nicht wirklich fesseln.
Leider war es einfach nicht mein Buch. Ich hab mich zwar bis zum Ende durchgekämpft, aber so richtig begeistert hat es mich nicht.


Leider kann ich für dieses Buch nur drei Sterne vergeben. Das passiert bei mir nur äußerst selten, aber es hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Natürlich gibt es Leser die diesen Roman lieben, aber so hat jeder seine unterschiedliche Meinung. Ich hoffe ihr verseht das.

Sonntag, 16. Juli 2017

Buchneuzugänge vom 10. bis 16. Juli 2017

Diese Woche haben sich meine Neuzugänge auch sehr in Grenzen gehalten. Ich habe nur einen Roman für eine Leserunde bekommen und gekauft habe ich auch nichts.

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins Germany
Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins  mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …


Freitag, 14. Juli 2017

Rezension zu Selbst ist die Frau von Karen Witemeyer

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Buch Verlag


Heute stelle ich euch den Roman „Selbst ist die Frau“ von Karen Witemeyer vor.

Klappentext:

Texas, 1894: Die lebensfrohe junge Bankerin Emma leitet eine Kleinstadt, in der Frauen Zuflucht finden, mit denen es das Leben nicht gut gemeint hat. Doch die Unabhängigkeit der Frauen und die Zukunft von »Harpers Station« gerät unter Beschuss: Banditen versuchen, die Gemeinschaft zu vertreiben. Da greift Emma zu ihrer Geheimwaffe, dem Sprengstoffexperten Malachi, dem sie als Kind einst das Leben rettete. Dieser nimmt einen weiten Weg und viele Gefahren auf sich, um dem Engel seiner Kindheit zu helfen und die Frauenkolonie zu schützen. 
Während sie gemeinsam für das Gute kämpfen, fühlen Emma und Malachi sich mehr und mehr zueinander hingezogen. Doch die Welten, in denen sie leben, scheinen einfach zu verschieden zu sein ...


Meine Meinung:

Der Roman von Karen Witemeyer versetzt uns ins 19. Jahrhundert. Wir treffen auf die lebenslustige, liebenswerte und clevere Emma. Sie leitet eine Stadt nur für Frauen, die von ihren Männern oder Vätern schlecht behandelt wurden. Bei Emma könne sie endlich ein friedliches Leben führen. Leider hat da jemand was dagegen und bedroht die Frauen. Emma ruft ihre Kinderliebe Malachi zu Hilfe.
Ich fand Malachi von Anfang an sympathisch, denn er ist ein hilfsbereiter und cleverer Mann und Emma liebt er von ganzen Herzen, auch wenn er sich das nicht so richtig eingestehen will. Er hat einfach Angst abgewiesen zu werden.
Ich fand die Geschichte von Emma, Malachi und der Stadt der Frauen spannend und fesselnd. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und flüssig zu lesen. Ich bin beim Lesen sofort in die Geschichte hineingekommen und konnte mir Emma, Malachi und alle Bewohner der Stadt sehr gut vorstellen.
Der Roman war richtig spannend, denn der Mann, der die Frauen bedrohte, wurde immer dreister und es wurde von Tag zu Tag gefährlicher für die Frauen. Man konnte richtig gut mit den Frauen mitfiebern und ich habe gehofft, dass Malachi die Frauen schützen kann. Die Autorin bringt auch die Gefühle zwischen Malachi und Emma sehr gut rüber und beschreibt wie sich die beiden von Tag zu Tag näher kommen.
Es ist ein wunderbarer historischer Roman, bei dem aber auch die Liebe zu Gott bzw. der Glaube an Gott eine große Rolle spielen. Für Malachi und auch Emma ist Gottvertrauen in dem Buch wichtig um ihre Ziele zu erreichen.

Für mich war es eine geniale Mischung aus Spannung und Romantik.

Für diesen tollen historischen Roman vergebe ich 5 Sterne.

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Mittwoch, 12. Juli 2017

Rezension zu Ich schenk dir die Hölle auf Erden von Ellen Berg

Quelle: Cover + Klappentext: Aufbau Verlag


Heute stelle ich euch den Roman „Ich schenk dir die Hölle auf Erden“ von Ellen Berg vor.

Klappentext:

Als Carina entdeckt, dass Ehemann Jonas sie betrügt, bricht ihre Welt zusammen. Klar, Lust und Leidenschaft sind nach Jahren der Ehe und zwei Kindern auf der Strecke geblieben. Doch dass Jonas mit seiner Geliebten genau das genießt, was sich Carina immer vergebens gewünscht hat, ist zu viel. Sie beschließt, ihn in die Scheidungshölle zu schicken. Und seine Neue gleich dazu. Ein einmalig komischer Rachefeldzug nimmt seinen Lauf, bei dem Carina völlig neue Seiten an sich kennenlernt. Doch dann steht Jonas wieder vor der Tür …

Meine Meinung:

Endlich gibt es wieder einen neuen Roman von Ellen Berg und ich durfte ihn schon in einer Leserunde lesen. Ich bin ein großer Ellen Berg Fan und liebe ihre Bücher. Jedes ihrer Bücher ist genial und ist etwa besonderes.
Auch dieser Roman, war wieder ganz toll zu lesen. Wie ich es von Ellen Berg gewohnt bin ist der Roman flüssig geschrieben und fesselnd von der ersten Seite an.
Die Protagonisten mochte ich auch mehr oder weniger und das Thema diesen Romans Trennung ja oder nein hat mir auch gefallen.
Carina unsere Hauptprotagonistin mochte ich wirklich gerne. Sie ist eine tolle Mutter, ein netter Mensch, vielleicht zu nett, aber ihre Beziehung mit Jonas ist einfach nicht mehr das was sie war. Jonas ist nämlich ein egoistischer, geiziger und unsensibler Kerl. Zumindest am Anfang war er mir ja so gar nicht sympathisch. Manchmal hätte ich ihn echt an die Wand klatschen können. Besonders als er seine Frau Carina betrogen hat.
Aber im Laufe des Romans lernt man ihn besser kennen und nachdem Carina ihm das Leben zur Hölle gemacht hat wird alles ein wenig anders und Jonas entwickelt sich.
Ja ihr hört richtig, Carina macht Jonas nach seinem Fremdgehen das Leben zur Hölle. Was sie alles anstellt um sich an ihm zu rächen ist schon sehr fantasiereich und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sosehr mir Carina leidgetan hat, musste ich auch immer wieder über sie und ihre Aktionen lachen.
Ich glaube, würde mein Partner mich betrügen, dann würde ich ihm auch das Leben schwer machen.
Also konnte ich Carinas Aktion nachfühlen. Aber Carina ist eine Kämpfernatur und der Roman nimmt dann auch eine überraschende Wendung.
Was aber alles genau passiert möchte ich gar nicht verraten. Ich kann euch aber sagen, dass der Roman eine Mischung aus Humor, Liebeskummer und Spannung bereithält.


Für mich war es wieder ein Genuss dieses Buch zu lesen und daher bekommt Ellens Berg Roman 5 Sterne von mir.

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Montag, 10. Juli 2017

Rezension zu Der kleine Laden der einsamen Herzen von Annie Darling

Quelle: Cover + Klappentext: Penguin Verlag


Heute stelle ich euch den Roman „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling vor.

Klappentext:

Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...

Meine Meinung:

Posy Morland ist unsere sympathische Hauptprotagonistin. Sie hat von ihrer Chefin nach ihrem Tod ihren Buchladen geerbt und Wohnrecht in der Wohnung darüber. Sie ist ganz hin und weg, aber wie bringt man einen Laden zum Laufen, der seit Jahren ein Verlustgeschäft ist? Sebastin der Enkel von der verstorbenen Besitzerin hat irgendwie was gegen diesen Laden. Er kommt im Buch meist sehr rüpelhaft und unfreundlich rüber. Er und Posy vertragen sich keine Minute und doch kennen sie sich schon viele Jahre. Ob da vielleicht hinter der Zankerei Liebe steckt? Ihr werdet es sehen, wenn ihr diesen schönen Roman lest.
Ich mochte Posy von Anfang an. Sebastian ging mir allerdings streckenweise auf die Nerven. Doch zwischendurch zeigt er auch seine nette Seite. Der Buchladen scheint viel Charme zu haben und die Idee eine Buchhandlung für romantische Literatur zu eröffnen fand ich echt gut.
Der Schreibstil der Autorin war fesselnd und flüssig. Ich bin gleich in den Roman eingetaucht und musste einfach mit der ein wenig chaotischen aber liebenswerten Posy mitfiebern.
Auch ihre Mitarbeiter sind eine Nummer für sich. Die verschiedensten Charaktere kommen hier auf uns zu. Irgendwie fand ich die Konstellation der Personen sehr spannend und ansprechend.
Natürlich darf man auch nicht Sam, Posys Bruder vergessen. Posy sorgt für ihn seit die Eltern gestorben sind und sie macht das finde ich sehr gut.
Für mich war es eine schöne Lektüre, weil ich als Leseratte ohne Buchhandlung nicht leben kann und ich fand es schön zu sehen, wie aus dem heruntergekommenen Laden, ein ganz toller Neuanfang wird. Ich mochte es über die Fortschritte im Laden zu lesen. Ich fand auch die Plänkeleien zwischen Posy und Sebastian sehr amüsant.
Der Roman war es auf alle Fälle wert gelesen zu werden und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.
Es ist mal ein wirklich schöner Roman mit einer guten Mischung aus Spannung, Romantik und Realität.

Von mir gibt es für den wunderbaren Buchladen 5 Sterne

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Sonntag, 9. Juli 2017

Buchneuzugänge von 3. Juli bis 9. Juli 2017

Diese Woche ist nur ein Buch angekommen und zwar dieses für eine Leserunde:

Quelle: Cover + Klappentext: Suhrkamp / Insel Verlag
Das Versprechen eines Sommers erzählt die Geschichte von Hal und Stella, die allen Widerständen zum Trotz den Versuch wagen, dem Schicksal ihre Liebe abzutrotzen – vor der schillernden Kulisse der italienischen Riviera der 1950er Jahre, wo eine verlorene Generation wieder beginnt, an ihre Träume zu glauben.Rom, 1953. Hal, ein englischer Journalist, hat sich nach den quälenden Erlebnissen des Krieges nach Italien abgesetzt. Eines Nachts trifft er dort die geheimnisvolle Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch so unverhofft sie in sein Leben tritt, so schnell ist sie am nächsten Morgen wieder verschwunden.
Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist, auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Unter der illustren Schar der Gäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – dessen Ehefrau, zu Hals Bestürzung, niemand anderes ist als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord …

Dienstag, 4. Juli 2017

Rezension zu Das Panama Erbe von Susanne Aernecke



Quelle: Cover + Klappentext: Morawa Buch
Heute stelle ich euch den Roman „Das Panama Erbe“ von Susanne Aernecke vor.

Klappentext:

Der Kampf zwischen Liebe und Macht wird von den Kindern der Helden aus TOCHTER DES DRACHENBAUMS fortgesetzt - in Gegenwart und Vergangenheit
Gegenwart: Nachdem ihre Eltern ums Leben gekommen sind, wächst Sina in Panama bei ihrem Großvater auf, dessen Bankenimperium sie erben soll. Die sensible, hochbegabte Studentin leidet nach einem Nervenzusammenbruch an einer Amnesie und sucht Heilung bei den Kuna-Indianern an der Karibikküste. Dort verliebt sich der junge Heiler Neriin sie. Mit seiner Hilfe und dem geheimen Heilmittel Amakuna wird sie gesund und erinnert sich wieder an ihre Kindheit auf La Palma, der Insel der Drachenbäume. Sie findet heraus, dass ihre Mutter bereits über Amakuna forschte und deshalb sterben musste. Während sie versucht, mehr darüber zu erfahren, gerät sie immer tiefer in die Machenschaften ihres Großvaters, der hinter dem Plan steckt, die Inseln der Kunas für Luxusresorts zu enteignen ...
Vergangenheit: Der junge Medico Tamanca wandert 1517 mit seinem Vater in das gerade von Spanien eroberte Panama aus. Seine verschwundene Mutter war eine Heilpriesterin der kanarischen Ureinwohner. Bei einem Zwischenstopp auf La Palma erhält Tamanca von einer alten Medizinfrau das geheime Heilmittel seiner Mutter: Amakuna. In der neuen Welt gerät er in den Krieg zwischen den Spaniern unter Pizarro und den Indianern. Um seiner Geliebten Itapiú helfen, heilt er ihr Volk mit Amakuna. Er wird zum Beschützer der Ureinwohner und begründet eine Heiltradition, die bis in die Gegenwart die Existenz der Kuna sichert ...Durch Amakuna verbinden sich die Seelen von Sina und Tamanca. Nur gemeinsam können sie den Kampf gegen die Konquistadoren in Gegenwart und Vergangenheit gewinnen.
Gier, Gold und Geld - der Machtkampf um Panama
2. Band der Amakuna-Saga

Meine Meinung:

Sina Saratoga ist eine hübsche, blitzgescheite junge Frau. Sie ist die Erbin des Saratoga Imperiums und sie ist die Beschützerin von Amakuna. Amakuna ist ein Pilz der alle Krankheiten heilen kann. Da aber das Amakuna Zeitalter noch nicht gekommen ist muss Sina mit einem Ureinwohner Panamas, mit dem sympathischen Kuna Neri Amakuna schützen. Es darf nicht in fremde Hände gelangen. Genauso erging es Tamanca im 16. Jahrhundert. Auch er war ein Beschützer Amakunas.
In diesem Roman sind die Personen von heute mit denen des 16. Jahrhunderts durch Amakuna und ihre Wirkung verbunden. Beim Lesen tauchen wir in beide Welten ein und erleben hautnah, wie schwierig es ist Amakuna geheim zu halten.
Ich fand den Schreibstil in diesem Roman sehr flüssig und fesselnd. Schon nach den ersten Seiten konnte ich den Roman nicht mehr weglegen. Ich mochte die Protagonisten und auch die verwobenen Handlungsstränge fand ich spannend. Ich konnte mich gut in Sina hineinversetzen und habe mit ihr mitgefiedert und mitgelitten.
Die Autorin versteht sich darauf die Geschichte spannend zu erzählen und sie hat auch die Landschaft Panamas und La Palmas wunderbar beschrieben. Manchmal hatte ich das Gefühl mitten in dieser Welt von Neri, Sina und Tamanca zu sein.
In diesem Roman wird auch die Eroberung Panamas sehr gut eingebaut und man lernt einiges über das historische Panama.
Ich finde es ist eine gelungene Mischung aus Fiction und Realität. Auf alle Fälle ein Roman der fesselt und der bis zum Schluss spannend bleibt.
Ich mochte diesen Roman sehr gerne, denn ich fand ihn rundum gelungen.


Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

Dieser Roman kann von euch auf Morawa Buch innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellt werden.

Montag, 3. Juli 2017

Rezension zu Das Glück schmeckt nach Zitroneneis von Abby Clements

Heute stelle ich euch den Roman „Das Glück schmeckt nach Zitroneneis“ von Abby Clements vor.

Quelle: Cover + Klappentex: Harper Collins


Klappentext:

Der gebürtige Italiener und die Engländerin Anna wagen das Abenteuer und ziehen vom nasskalten Brighton ins sonnenverwöhnte Sorrent. Hier wollen sie eine Gelateria eröffnen und ganz Italien mit ihren Eiskreationen verzaubern. Eigentlich eine brillante Idee, wäre da nicht Matteos verrückte, laute Verwandtschaft. Insbesondere Mamma Elisa hat ihre eigenen Vorstellungen, wie italienische Eiscreme zu schmecken hat. Eines steht fest, dass wird ein turbulenter Sommer …

Meine Meinung:

Dieser Roman ist ein typischer Sommerroman. Die Protagonisten sind liebenswert und man musste sie einfach mögen. Besonders Anna und ihre Schwester Imogen mochte ich gerne. Anna führt mit ihrem Mann einen Eissalon und zieht mit ihm nach Italien, wo dann die Schwiegermutter auf den Plan kommt. Imogen ist Fotografin, reist sehr gerne, aber im Moment läuft ihr Leben nicht so rund wie sie möchte.
So haben die Schwestern und auch andere Protagonisten ihre Problemchen, über die im Roman geschrieben wird.
Ich finde, dass die Autorin einen sehr schönen flüssigen Schreibstil hat. Der Roman ist fesselnd und lässt sich schnell weglesen. Es ist schön ein wenig über die Schönheit von Sorrent zu lesen und auch über Englands Küste.
Ich fand die Familienprobleme von Imogen und Anna interessant und ich konnte mich gut in beide hineinversetzen. Ich habe es genossen mit den Schwestern mitzufiebern, mitzuleiden und ihr Glück zu spüren.
Es ist ein lockerer, schöner, romantischer und fesselnder Roman. Ich kann ihn auf alle Fälle als schöne abwechslungsreiche Sommerlektüre empfehlen. Ideal für den Urlaub oder einfach für ein paar schöne Lesestunden zu Hause.
Der Roman zaubert den Sommer in den grauen Alltag und ich habe genossen, die Geschichte der Schwerstern zu lesen. Außerdem macht er verdammt viel Lust auf Eis.

Von mir gibt es für diesen sommerlichen Roman 4 Sterne.

Habt ihr auch Lust auf diesen schönen sommerlichen Roman bekommen? Hier bei Morawa Buch könnt ihr den Roman innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.




Sonntag, 2. Juli 2017

Buchneuzugänge 26. Juni bis 02. Juli 2017

Diese Woche kam dieser schöne Gewinn bei mir an den ich bei Monerls-bunte-Welt gewonnen habe.

Quelle: Cover + Klappentext: Blanvalet Verlag

Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis …

Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …
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Bestellt habe ich mir diese Woche noch folgendes Buch. Da ich auch schon alle anderen Teile der Serie habe, durfte dieses auch nicht fehlen.
Quelle: Cover + Klappentext: Ullstein Buchverlage
Berge, Seen und schönster Sonnenschein – im österreichischen Plutzerkogel ist die Welt noch in Ordnung. Hier an der Genussakademie sollen gestresste Großstädter das Nichtstun lernen. In Entspannungskursen dürfen die Teilnehmer der Akademie Katzen durch Dauerstreicheln zum Schnurren bringen. Doch ausgerechnet in dieser malerischen Bilderbuchkulisse geht ein Mörder um. Pippa Bolle mischt sich ein, tappt aber zunächst im Dunkeln. Alles wirkt so friedlich. Bis ein Kater Pippa Bolle auf eine heiße, aber nicht ungefährliche Spur bringt ...

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Für eine Leserunde von Lovelybooks ist noch dieses schöne Buch gekommen:

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien
Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen ...

Dienstag, 27. Juni 2017

Rezension zu Der Brief von Carolin Hagebölling

Quelle: Cover + Klappentext: DTV Verlag

Dieses Mal stelle ich euch den Roman „Der Brief“ von Carolin Hagebölling vor.

Klappentext:

Ein raffiniertes Spiel mit Realitäten
Es ist ein Brief, der alles infrage stellt, was sie bisher für real gehalten hatte: Marie, Anfang 30, ist höchst irritiert, als sie die Zeilen ihrer alten Schulfreundin Christine liest. Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, von ihrem Mann Victor, dem erfolgreichen Galeristen – und von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Tatsächlich erfreut sich Marie bester Gesundheit, arbeitet als Journalistin in Hamburg und führt eine glückliche Beziehung mit Johanna. Aber der mysteriöse Brief lässt ihr keine Ruhe. Kurz entschlossen reist Marie nach Paris. Und findet sich in einem Leben wieder, das ihr seltsam vertraut ist und mit dem sie sich auf unerklärliche Weise verbunden fühlt.

Meine Meinung:

Dieser Roman beginnt mit einem ominösen Brief, der das Leben der Hauptprotagonistin Marie komplett auf den Kopf stellt. Marie ist eine sympathische junge Frau, die mit ihrer Freundin Johanna in Hamburg lebt. Laut Brief sollte sie aber in Paris leben. Das heißt irgendwas stimmt da nicht aber was?
Marie wird neugierig und versucht etwas über diesen Brief herauszufinden. Eine Suche beginnt.
Und auch ich habe angefangen mit Marie zu rätseln was da los ist. Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und so hat mich die Geschichte am Beginn auch in ihren Bann gezogen. Ich konnte mit Marie und Johanna mitfiebern und habe auch ihre Verzweiflung über diesen und auch über die weiteren Briefe gespürt. Als Leser wird man relativ schnell in dieses Chaos von scheinbar zwei Welten hineingezogen. Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen und man ist ständig am Grübeln, wie es sein kann, dass Marie scheinbar zwei Leben hat.
Mir hat der Roman eigentlich recht gut gefallen, weil er flüssig geschrieben war und auch fesselnd. Was leider nicht so toll war, war das Ende, denn es hat mich mit vielen Fragezeichen im Kopf zurückgelassen. Es gab keine richtige Auflösung und irgendwie ist das Ende gleichzeitig der Anfang des Buches. Das war ein wenig unverständlich für mich.

Leider kann man nicht alle Bücher gleich mögen, daher vergebe ich für dieses 3 Sterne.