Sonntag, 18. Februar 2018

Rezension zu Ein Kindermädchen zum Verlieben von Jen Turano


Heute stelle ich euch den Roman „Ein Kindermädchen zum Verlieben“ von Jen Turano vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien
Klappentext:

Millie Longfellow hat genaue Vorstellungen von ihrer Arbeit als Nanny. Doch leider stößt ihre unkonventionelle Art bei den Eltern ihrer Zöglinge nicht gerade auf Begeisterung, sodass sie ihre Anstellung immer wieder schnell verliert. Als der Junggeselle Everett Mulberry händeringend nach einer neuen Nanny für seine drei wilden Pflegekinder sucht, wird ihm Millie vermittelt ... 

Während diese sich Hals über Kopf in den jungen Mann verliebt, bemüht sich Everett darum, die Erwartungen der feinen Gesellschaft zu erfüllen und eine Dame aus guter Familie zu ehelichen. Doch allmählich beginnt er zu ahnen, dass zu einem glücklichen Leben mehr gehört als Geld und die Anerkennung der Gesellschaft.

Meine Meinung:

Jen Turano ist meiner Meinung nach eine tolle Autorin. Sie hat mit ihrem christlich angehauchten Roman eine wunderbare Geschichte geschrieben. Die Hauptprotagonistin Millie habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist ein Kindermädchen, das durch ihre unkonventionelle Art, ständig ihre Jobs verliert. Erst Everett, ein Snob aus reichem Haus, erkennt was er an Millie hat, nachdem sie das Kindermädchen seiner Ziehkinder geworden ist. Millie ist durch und durch sympathisch und man kann eigentlich gar nicht anders als sie zu mögen.
Auch Everett mochte ich gerne. Er kommt zwar am Anfang wie ein furchtbarer Snob rüber, aber mit der Zeit erkennt er, dass er sein Leben bisher eigentlich falsch geführt hat und dass es ganz viele andere Dinge im Leben gibt, als immer nur in der Gesellschaft angesehen zu sein.

Der Roman ist so wunderbar flüssig geschrieben, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wurde beim Lesen richtig lebendig und ich hatte immer das Gefühl, mitten dabei zu sein im Geschehen. Ich konnte mir alles so wunderbar bildlich vorstellen. Egal ob die Protagonisten oder die Landschaft, es war alles so toll beschrieben. Es war wie ein Film der vor meinen Augen abgelaufen ist. Der Roman hat sehr viel Witz und Charme und es gab genug Szenen bei denen ich herzlich lachen musste. Millie hat wirklich sehr eigenartige Erziehungsmethoden, die aber sehr wirksam waren und über die man einfach nur schmunzeln musste.
Es ist ein herrlicher Roman, den ich nicht missen möchte. Die Geschichte ist emotional, lustig, spannend und rasant. Ich bin wirklich durch dieses Buch geflogen und hatte wunderbare Lesestunden.

Ich vergebe daher 5 Sterne für diesen absolut gelungenen Roman und es gibt natürlich eine Leseempfehlung von mir.

Wenn ihr auch Lust auf diesen wunderbaren Roman bekommen habt, dann könnt ihr ihn hier bei Morawa Buch innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.


Dienstag, 13. Februar 2018

Rezension zu Winterglitzern von Cara Lindon


Heute stelle ich euch den Roman „Winterglitzern“ von Cara Lindon vor. Es ist der zweite Teil der Cornwall Seasons Reihe.

Quelle: Cover + Klappentext: Amazon


Klappentext:

Was wäre, wenn eine einzige Begegnung dein Leben verändert? Die unabhängige Bree arbeitet als Curvy Model und genießt ihr Single-Leben mit Reisen, spannenden Jobs und unverbindlichen Affären. Ein Anruf ihres Vaters ändert alles: Sie muss zurück ins beschauliche Cornwall, um sich dort um das B&B ihrer Eltern zu kümmern. Den einzigen Gast kennt sie bereits aus einer unerfreulichen Begegnung in London. Ben, Mitte 30, enttäuscht von der Liebe und gelangweilt vom Job. Er ist sofort von Bree fasziniert, aber sie zeigt ihm die kalte Schulter. Bald entdeckt Bree Anzeichen, dass Ben ihr seine wahren Absichten verheimlicht. Aber warum kann sie seine braunen Augen nicht vergessen? Als sie Bens Geheimnis auf die Spur kommt, droht alles zu zerbrechen. Wird Bree um ihre Liebe kämpfen oder kehrt sie zurück in ihr altes Leben? Ein Liebesroman mit selbstbewusster Heldin, unerzogenem Hund, höflichem Kater, anstrengender Familie, wunderbaren Freundinnen, zahlreichen Verwicklungen und Weihnachten sowie Herz und Humor.

Meine Meinung:

In der Cornwall Seasons Reihe geht es um drei Freundinnen, die in Cornwall leben und die für einander durch Dick und Dünn gehen. Im ersten Teil durften wir Alys näher kennenlernen. In diesem Teil geht es um Bree. Sie ist eine junge Frau, die die letzten zehn Jahre als Curvy Model erfolgreich war. Als ihre Mutter sich aber einer schweren Operation unterziehen muss, kehrt sie zurück nach St. Bart. Keine leichte Entscheidung für Bree, denn mit ihrer Mutter kommt sie nicht immer gut klar.
Auch weiß sie nicht so genau wie ihr Leben weitergehen soll, denn auch als Model kann man nicht ewig arbeiten. Wie gut dass es Ihre Freundinnen gibt und auch ein neuer Mann tritt in Brees Leben. Leider ist Ben nicht ganz das was er zu sein scheint. Kann daraus eine Beziehung entstehen? Ihr könnt gespannt sein.

Mir hat dieser Roman wieder sehr gut gefallen. Cara hat einen wunderbar flüssigen und fesselnden Schreibstil. Innerhalb nicht mal zwei Tagen habe ich dieses Buch ausgelesen. Bree mochte ich wirklich gerne und ich konnte ihre Ängste und Zweifel verstehen. Wie soll man plötzlich sein Leben bestreiben, wenn es mit dem Modeln nicht mehr so klappt? Außerdem hat sich Bree noch nie wirklich Gedanken über Männer gemacht und jetzt scheint sie sich doch tatsächlich zu verlieben. Sie kann sich Ben einfach nicht entziehen. Ich konnte mich also in Bree richtig gut hineinversetzen. Gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Cornwall. St. Bart und die Umgebung konnte ich mir richtig gut vorstellen, was sicher daran liegt, dass die Autorin selber in Cornwall war um alles perfekt zu recherchieren.
Bree hat ja ein Hobby und zwar das Backen. Ich fand es klasse, dass uns Cara mit ihren tollen Rezepten am Ende des Buches versorgt hat. Auch das Cover von Winterglitzern fand ich einfach toll.

Winterglitzern ist für mich ein rundum Wohlfühlroman und ich habe dieses Buch richtig genossen. Es hat mich einige Stunden wunderbar vom eigenen Alltag abgelenkt und mir ein wahres Kopfkino beschert.

Von mir bekommt dieser tolle Winterroman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Hier bei Morawa Buch könnt ihr den Roman innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.


Sonntag, 11. Februar 2018

Buchneuzugänge vom 05. bis 11. Februar 2018

Jetzt gab es schon lange keinen Neuzugänge Post von mir. Das liegt daran, dass ich schon lange keine Bücher mehr bekommen habe. Was auch gut ist, damit mein Sub nicht noch mehr wächst.
Diese Woche habe ich aber für Leserunden folgende Bücher bekommen:

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien
Millie Longfellow hat genaue Vorstellungen von ihrer Arbeit als Nanny. Doch leider stößt ihre unkonventionelle Art bei den Eltern ihrer Zöglinge nicht gerade auf Begeisterung, sodass sie ihre Anstellung immer wieder schnell verliert. Als der Junggeselle Everett Mulberry händeringend nach einer neuen Nanny für seine drei wilden Pflegekinder sucht, wird ihm Millie vermittelt ... 

Während diese sich Hals über Kopf in den jungen Mann verliebt, bemüht sich Everett darum, die Erwartungen der feinen Gesellschaft zu erfüllen und eine Dame aus guter Familie zu ehelichen. Doch allmählich beginnt er zu ahnen, dass zu einem glücklichen Leben mehr gehört als Geld und die Anerkennung der Gesellschaft.

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Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien
Nordamerika im Goldrausch der 1850er-Jahre: Die erst achtjährige Sarah wird in die Prostitution verkauft. "Angel" ist Sarahs Name im Milieu, doch was sie erlebt, ist die Hölle auf Erden. Angel wird innerlich kalt wie Stein und lässt nichts und niemanden mehr an sich heran. Bis Michael Hosea, ein einfacher, rechtschaffener Farmer, auf den Plan tritt und sie aus dem Gefängnis der Abhängigkeit und Gewalt herausholt. Mit großer Geduld lebt er ihr vor, was bedingungslose Liebe heißt. Ganz langsam beginnt Angels Herz aufzutauen ...

Francine Rivers zählt seit vielen Jahren zu den renommiertesten Roman-Autoren. Mit dieser Geschichte hat sie einen echten Klassiker des Genres geschaffen.

Samstag, 10. Februar 2018

Rezension zu Die Oleanderfrauen von Teresa Simon


Heute stelle ich euch den neuen Roman „Die Oleanderfrauen“ von Teresa Simon vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Heyne Verlag


Klappentext:

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Meine Meinung:

Frau Simon hat mit „Die Oleanderfrauen“ wieder einen ganz tollen Roman geschrieben. Die Hauptprotagonisten sind in ihrem Roman ausschließlich Frauen. Da ist Jule, die in Hamburg ein kleines Café eröffnet hat. Sie ist eine junge Frau, die in ihrem Café ihre Erfüllung findet und nebenbei für andere Leute ihre Vergangenheit aufschreibt. Johanna ist eine Frau um die Siebzig, die in den letzten Kriegsjahren geboren wurde und durch Zufall auf dem Dachboden einen Koffer mit einem Tagebuch und einem Medaillon findet.
Dann gibt es noch Sophie, die junge Frau, die dieses Tagebuch geschrieben hat. Sie ist die Tochter eines Kaffeehändlers aus Hamburg und führt ein schönes Leben, bis ein Geheimnis ihrer Eltern gelüftet wird.
Johanna und Jule lesen gemeinsam dieses Tagebuch und machen Entdeckungen mit denen keiner gerechnet hat.
Frau Simon hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil und hat diesen Roman sehr fesselnd geschrieben. Ich konnte schon nach den ersten Seiten nicht mehr aufhören zu lesen, da mich die Geschichte um Sophie, Johanna und Jule gefesselt hat.
Im Tagebuch von Sophie zu lesen war sehr berührend und auch beängstigend. Es ist unvorstellbar und unfassbar, was die Menschen im zweiten Weltkrieg alles durchmachen mussten. Man kann sich das heutzutage gar nicht mehr vorstellen. Aber es war nicht nur die Kriegserzählungen die mich fasziniert haben, nein es war Sophies Leben und die Schicksale, die sie ertragen musste.
Ich mochte die Protagonistinnen sehr gerne und habe das ganze Buch über mit ihnen mitgefiebert und mitgezittert.
Ich bin eingetaucht in diese faszinierende Familiengeschichte und habe jede Seite dieses Romans genossen. Ich fand es toll gemeinsam mit Jule und Johanna allen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Da ich von Natur aus neugierig bin sind Geschichten, die über Jahrzehnte gehen einfach immer spannend für mich zu lesen.

„Die Oleanderfrauen“ ist ein wirklich faszinierendes Buch und ich vergeben für diesen Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Donnerstag, 25. Januar 2018

Rezension zu Träume, die ich uns stehle von Lily Oliver

Heute stelle ich euch den Roman „Träume, die ich uns stehle“ von Lily Oliver vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Verlagsgruppe Droemer Knaur


Klappentext:

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.
Meine Meinung:

Lara unsere Hauptprotagonistin ist auf der Psychiatrie gelandet, weil sie einen Unfall hatte und die letzten zwei Jahre ihres Lebens vergessen hat. Ihre Vergangenheit ist verschwommen und sie hat immer das Gefühl, dass sie reden muss damit es ihr besser geht. Bei ihrem Aufenthalt landet sie durch Zufall auf der Intensivstation, wo sie Thomas einen Komapatienten sieht. Irgendwie ist er ihr sympathisch und sie fängt an ihm Geschichten zu erzählen, auf die Thomas dann unbewusst reagiert.

Dieser Roman ist wirklich schön geschrieben. Ich mochte die Protagonistin Lara sehr, denn beim Lesen konnte man sich richtig gut in sie hineinversetzen und ich konnte ihre Qualen gut verstehen. Durch ihre Begegnungen mit Thomas macht sie immer mehr Fortschritte, bis ihre Vergangenheit ans Licht kommt, die mich sehr überrascht hat. Es war eine Wendung im Buch mit der ich nicht gerechnet hätte. Die Geschichte wird aber nicht nur aus Laras Sicht geschrieben. Es gibt immer wieder kurze Kapitel, die aus Thomas Sicht geschrieben werden. So sieht man als Leser auch, was Thomas alles mitbekommt.

Der Roman ist sehr emotional geschrieben, er machte mich nachdenklich und hat mich berührt. Ich habe es genossen Laras Geschichte zu lesen. Sie hat mich richtig in ihren Bann gezogen und ich konnte nicht zu lesen aufhören. Es ist ein wunderbarer Roman, in dem sensible Themen aufgegriffen und wunderbar verarbeitet wurden.


Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und ich vergebe für diese berührende Geschichte 5 Sterne.

Hier bei Morawa Buch könnt ihr diesen Roman innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.

Dienstag, 23. Januar 2018

Rezension zu Die Salzpiratin von Beate Maly

Heute stelle ich euch den historischen Roman „Die Salzpiratin“ von Beate Maly vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Ullstein Buchverlage
Klappentext:

Ursel ist die Tochter der Herren von Orth, die den lebenswichtigen Salzhandel auf dem Traunsee kontrollieren und die Händler vor Piraten schützen. Kurz nach der Sonnenwendfeier im Jahre 950 wird ihre Familie vom machthungrigen Grafen Wilhelm von Chiemgau überfallen. Nur Ursel und ihr Bruder können fliehen. Und Ursel schwört Rache. Als Mann verkleidet schließt sie sich den Salzpiraten an und wird bald zum gefeierten Mitglied der Räuberbande. Gegen ihren Willen verliebt sie sich in den Kaufmann und Gelehrten Steffen, den sie eigentlich als ihren Feind betrachtet. Als Ursels Tarnung aufgedeckt zu werden droht, geraten die beiden in große Gefahr.

Meine Meinung:

Dieser Roman spielt um das Jahr 950 am wunderschönen Traunsee. Unsere Hauptprotagonistin ist Ursel. Sie ist eine junge Frau, die auf einem Gutshof im heutigen Traunkirchen aufwächst. Ihr Vater kontrolliert den Salzhandel am Traunsee und schützt die Transporte vor Überfällen.
Leider gibt es dort auch einen Grafen, der sich einbildet, in Traunkirchen, ein Kloster für seine Cousine zu errichten. Er lässt den Gutshof von Ursels Familie und alle Bewohner dieser Halbinsel grausam abschlachten. Nur Ursel überlebt. Sie verkleidet sich als Mann und wird einer der Salzpiraten.
Ich mochte Ursel sehr, denn sie ist sympathisch, nett, kann Bögen herstellen besser als ein Mann und auch extrem gut schießen. So hat sie bald ihren Platz bei den Salzpiraten gefunden, die von nun an wieder viele Salzschiffe auf dem Traunsee überfallen.

Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben. Der Schreibstil von Frau Maly ist sehr flüssig und bildhaft. Genauso wie ich es schon von Ihren anderen Büchern kenne. Ich habe mich sofort an den Schauplatz des Geschehens versetzt gefühlt. Es ist toll über den Salzhandel zu lesen. Ich war überrascht, dass damals schon das Salz in Hallstatt abgebaut wurde und es bis heute auch wird. Ich wohne ja selber nicht weit weg vom Traunsee und konnte mir beim Lesen alles sehr bildhaft vorstellen, da ich die Gegend ja sehr gut kenne. Aber auch für mich war neu, dass es am Traunsee Piraten gegeben hat, die die Salzboote überfallen haben.
Ursel ist eine wirklich sympathische Protagonistin und beim Lesen ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders als sie den Gefangenen Steffen kennenlernt. Da merkt man erst wie klug und wissbegierig Ursel war. Sie war eine Frau, die ihrer Zeit im Denken weit voraus war.
Wie es mit Steffen und Ursel weitergeht möchte ich aber nicht verraten.
Beim Lesen konnte ich diesen Roman gar nicht mehr aus der Hand legen, weil er mich von Anfang an gefesselt hat. Ich konnte mich sehr gut in Ursel hineinversetzen und musste mit ihr mitfiebern.
Das Buch hatte ich in kürzester Zeit ausgelesen und ich glaube, dass ich es sicher noch öfter lesen werde. Der Roman ist sehr gut recherchiert, auch wenn es gar nicht so viele Aufzeichnungen der damaligen Zeit gibt. Die Protagonisten sind alle sehr glaubwürdig und man kann sich wirklich alles sehr gut vorstellen und nachvollziehen.
Es ist ein historischer Roman der Extraklasse. Mir hat er wahnsinnig gut gefallen und er ist mein erstes Jahreshighlight für 2018.

Von mir bekommt Frau Malys Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Habt ihr auch Lust auf diesen absolut tollen historischen Roman bekommen? Hier bei Morawa Buch könnt ihr den Roman von Beate Maly innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.


Samstag, 20. Januar 2018

Rezension zu Die Frau im hellblauen Kleid von Beate Maxian

Heute stelle ich euch den Roman „Die Frau im hellblauen Kleid“ von Beate Maxian vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Heyne Verlag

Klappentext:

Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

Meine Meinung:

Ich liebe Familiengeschichten und besonders diese Geschichte hat es mir angetan. Es geht um vier Generationen Frauen, die als Schauspielerinnen bzw. als Filmstars bekannt wurden. Aber es gibt auch Geheimnisse in der Familie, die an Licht kommen könnten, denn Vera plant einen Film über ihre Mutter und Großmutter zu drehen.
Ich mochte eigentlich alle Altmann Frauen. Angefangen mit Käthe, die als erste zum Theater ging und großen Erfolg hatte. Sie war mir sehr sympathisch, denn sie ist eine junge Frau, die sehr natürlich rüberkommt.
Ihre Tochter Marianne, hat da schon einen ganz anderen Charakter. Sie will immer im Mittelpunkt stehen und hat das Sagen in dieser Familie. Sie mischt auch ungefragt überall mit. So ganz warm konnte ich mit Marianne ehrlich gesagt nicht, aber das lag sicher an ihrem Charakter.
Vera ist nicht ganz so erfolgreich, wie ihre Mutter und Großmutter, daher möchte sie jetzt die Dokumentation über die Familie drehen, lässt sich aber immer von ihrer Mutter herumschubsen.
Veras Tochter Sophie dagegen, bekommt gerade ihre erste Filmrolle und wird sicher ein gefeierter Star. Auch sie mochte ich sehr gerne.

Frau Maxian hat einen wunderbar flüssigen Schreibtisch und ich habe sehr genossen über die Frauen zu lesen. Ich fand Ihre Geschichte sehr spannend und habe sie richtiggehend in mich aufgesaugt. Besonders haben mir Käthes Teile gefallen. Es war interessant zu sehen wie es damals im Theater so zuging und wie sie sich durch den 2. Weltkrieg geschlagen hat, was alles andere als einfach für sie war.
Auch fand ich die romantischen Beziehungen der Frauen sehr spannend und es war einfach schön ihre Geheimnisse zu lüften.
Was ich nicht so toll fand, waren die ständigen Streitereien zwischen Marianne und Vera. Marianne war mir da ein wenig zu stur, aber sie ist halt eine Diva.

Für mich war es eine wirklich interessante Geschichte über vier Generationen von Schauspielerinnen und ihr Leben.

Von mir bekommt „Die Frau im hellblauen Kleid“ 4 Sterne.

Habt ihr Lust auf diesen Roman bekommen? Hier bei Morawa Buch könnt ihr diesen Roman innerhalb Österreichs versandkostenfrei bestellen.


Freitag, 19. Januar 2018

Rezension zu Der Prinz aus dem Paradies von Hera Lind

Heute stelle ich euch den Roman „Der Prinz aus dem Paradies“ von Hera Lind vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Diana Verlag


Klappentext:

Rosemarie bekommt eine Reise nach Sri Lanka geschenkt. Da die fast Fünfzigjährige nicht an Zufälle glaubt, überwindet sie ihre Ängste vor dem Ungewissen. Dort lernt sie ihre große Liebe kennen: Kasun, einen Singhalesen, sehr viel jünger, ganz anders als sie. Doch Rosemarie lässt nur ihr Herz sprechen und heiratet Kasun ein Jahr später in seinem exotischen Land, von buddhistischen Mönchen gesegnet. Sie nimmt ihren Ehemann mit nach Deutschland, sendet viel Geld an seine Familie, doch nach sechs Monaten verschwindet er unter geheimnisvollen Umständen. Wird sie je die Gründe erfahren?

Meine Meinung:

Rosemarie, die Hauptprotagonistin ist eine Frau in den besten Jahren. Bei einem Urlaub auf Sri Lanka lernt sie ihren Traumprinzen kennen. Traurig reist sie nach Hause, aber sie setzt alles daran um ihn wiederzusehen und ihn sogar nach Deutschland zu holen. Seine Familie unterstützt sie mit Geld. In dieser Hinsicht fand ich Rosemarie wirklich ein wenig naiv. Ich weiß nicht ob ich mich auf so eine Geschichte einlassen würde. Ich bin da eher wenig impulsiv, aber jeder ist eben anders. Sonst war mir Rosemarie eigentlich ganz sympathisch.
Kasun, Rosemaries Prinzen, mochte ich leider so gar nicht. Spielt immer nur wie er sie mag, aber in Wirklichkeit will er nur ihr Geld und nutzt sie nur aus. Schade, dass Menschen so sein können.

Den Roman selber fand ich nett geschrieben und die Geschichte lässt sich gut lesen. Allerding fand ich den Mittelteil schon sehr in die Länge gezogen. Ein wenig kompakter wäre sicher nicht schlecht gewesen. Es ist wirklich eine interessante Geschichte, die ja auch Tatsachen entspricht. Also ist es nicht nur ein Roman sondern eine Kombination aus Roman und Tatsachenbericht. Es ist mutig von der Protagonistin sich damit an eine Autorin zu wenden, damit sie ihre Geschichte niederschreibt.
Ich fand diese Kombination aus Roman und Tatsachenbericht echt nicht schlecht, aber der Funke ist bei mir nicht so richtig übergesprungen. Irgendwas hat mir dabei gefehlt. Anderen gefällt dieser Roman sicher sehr gut, aber bei mir ist er nicht ganz angekommen.

Leider kann ich daher für diesen Roman nur 3 Sterne vergeben.


Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension zu (K)ein Herz für Buchhändler von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Heute stelle ich euch den Roman „(K)ein Herz für Buchhändler“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Frau Brigitte Teufl-Heimhilcher


Klappentext:

Die ehemalige Stadträtin Jutta Hirschmann schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt. Da trifft es sich gut, dass ihre beste Freundin vor Kurzem den Buchhändler Günther Brühl kennengelernt hat. Der sieht zwar gut aus, ist aber ein arroganter Schnösel und denkt nicht daran, das selbstverlegte Buch in sein Sortiment aufzunehmen. Mit List und Tücke versuchen die Damen ihr Ziel dennoch zu erreichen – was vorerst nur dazu führt, dass Brühl einen Literaturkritiker zu einem Verriss anstachelt. Doch das soll ihm bald leidtun, denn Jutta ist eine ebenso spitzzüngige wie attraktive Person …Eine heitere Geschichte rund um Bücher und Lebensträume.
Meine Meinung:
Frau Brigitte Teufl-Heimhilcher hat mit ihrem neuen Buch wieder einen heiteren Gesellschaftsroman geschrieben. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und die Protagonisten waren mir sehr sympathisch.
Jutta ist unsere Hauptprotagonistin, die gerade eine enttäuschende Beziehung und ihren Job in der Politik beendet hat. Jetzt versucht sie einen Roman zu schreiben um ihren Ex und seine Machenschaften bloß zu stellen. Juttas beste Freundin Bianca eröffnet in der Zwischenzeit ihr Gesundheitsstudio, wo Jutta den Buchhändler von nebenan kennenlernt. Günther den Buchhändler fand ich am Anfang etwas arrogant und ich bin mit ihm nicht richtig warm geworden, aber mit der Zeit wurde er mir immer sympathischer. Vermutlich hatte das auch mit Juttas positiver Energie zu tun, denn Jutta will ihm helfen seinen Buchladen auf Vordermann zu bringen.

Mir hat der Roman gut gefallen, denn er zeigt auf, dass Buchhändler gegen die Großen richtig kämpfen müssen und sich etwas Besonderes einfallen lassen müssen um zu überleben. Im Roman geht es auch um Freundschaft, Liebe und Familienzusammengehörigkeit. Für mich war es eine schöne Kombination und mir hat dieser heitere Gesellschaftsroman sehr gut gefallen. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich auch in Jutta hineinversetzen.
Ich fand es schön, wie sich Jutta und Günther näher kommen und auch Bianca ihr Glück findet. Es gab immer wieder Szenen bei denen man Schmunzeln musste, besonders Günthers Einstellung zu seinem Buchladen hat mich immer wieder dazu gebracht.
Für mich war es ein Roman der mich vom Alltag abgelenkt und gefesselt hat.


Von mir gibt es 5 Sterne für diesen schönen emotionalen und humorvollen Roman.

Montag, 15. Januar 2018

Rezension zu Manche mögens steil von Ellen Berg

Heute stelle ich euch den Roman „Manche mögen’s steil“ von Ellen Berg vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Aufbau Verlag
Klappentext:

Wie steil ist das denn? 

Vicky lebt für ihren Job, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vicky jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie die Gipfel wohl oder übel erklimmen. Wenn da nicht dieser unerträgliche Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.

Ein hochkomisches Alpenabenteuer für Romantiker

Meine Meinung:

Ellen Berg gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und ich habe mich sehr über ihr neues Buch gefreut. Dieses Mal geht es um Vicky. Sie ist zweiunddreißig, arbeitet als Programmiererin in einer Computerfirma und ihr Leben spielt sich hauptsächlich auf dem Smartphone ab. Privatleben und echte Freunde, bzw. Beziehungen eher Fehlanzeige.

Als sie mit Ihren Kollegen und dem Personalchef auf eine Klettertour fahren muss, bricht fast ihre Welt zusammen. Wie soll sie in den Bergen und ohne Smartphone überleben. Wie gut, dass es da Joe und Konstantin gibt, die ein Auge auf sie geworfen haben. Aber ob es wirklich beide ehrlich meinen ist die Frage? Aber da will ich eigentlich noch gar nicht mehr verraten.

Ich kann euch aber sagen, dass mir der Roman von der ersten Seite an super gefallen hat. Das Buch hat mich gefesselt und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Vicky mochte ich echt gerne. Am Anfang war sie die schüchterne Frau, die ohne ihr Smartphone kaum kommunizieren konnte, die sich aber im Buch zum Positiven entwickelt hat. Ich habe sie auf alle Fälle in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und mit viel Humor gespickt. Ich musste mit oder über Vicky immer wieder schmunzeln und lachen. Ich fand es toll, wie die Autorin aufgezeigt hat, was Facebook und Co so alles mit uns anstellen können und wie schön das echte Leben sein kann. Ich hatte wunderbare Lesestunden und konnte mich in Vicky so gut hineinversetzen. Es ist ein Roman mit vielen Emotionen. Freundschaft und Liebe kommen auch nicht zu kurz. Für mich war es die perfekte Mischung aus heiterem und doch wieder ernsterem Roman. Einfach toll.


Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.